
1. Was ist eine Heilpraktikerpraxis?
Meine Praxis versteht sich nicht als Gegenentwurf zur Schulmedizin, sondern als sinnvolle Ergänzung dazu. Ich arbeite mit naturheilkundlichen Verfahren dort, wo sie einen echten Unterschied machen – fokussiert auf wenige Schwerpunkte, in denen ich mich besonders gut auskenne und ständig weiterbilde.
Im Zentrum steht eine strukturierte Anamnese und das Verständnis der individuellen Zusammenhänge. Behandlungsentscheidungen leite ich so weit wie möglich aus der aktuellen Studienlage ab und sage auch klar, wo diese (noch) keine sichere Antwort liefert. Methoden ohne wissenschaftliche Grundlage gehören nicht zu meinem Repertoire.
Wenn Sie eine fundierte, individuelle Begleitung suchen, in die Sie auch selbst Zeit und Engagement investieren möchten, sind Sie bei mir richtig. Mehr zu meinem Hintergrund und meiner Haltung finden Sie auf der Seite "Über mich".
2. Mit welchen Beschwerden kann ich mich an Sie wenden?
Ich habe mich bewusst auf wenige Bereiche spezialisiert, in denen ich mich durch meinen fachlichen Hintergrund und gezielte Fortbildungen besonders gut auskenne:
- funktionelle Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Reizdarm, SIBO/IMO, Dysbiosen)
- neurologische Begleitung, insbesondere bei Multipler Sklerose
- chronischer Schwindel, v. a. wenn die bisherige Diagnostik unauffällig war (z. B. PPPD) und Lagerungsschwindel
- Beschwerden, die mit einem dysregulierten Nervensystem zusammenhängen – etwa anhaltende Erschöpfung oder Stresssymptomatik
Diese Schwerpunkte hängen fachlich eng zusammen – die Verbindung zwischen Nervensystem und Verdauung zieht sich durch viele meiner Behandlungsfälle. Ob eine Begleitung in Ihrem Fall sinnvoll ist und wie sie aussehen könnte, klären wir im Erstgespräch gemeinsam.
3. Wie läuft eine Behandlung ab?
Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese: Ihre Beschwerden, der bisherige Verlauf, relevante Vorbefunde und mögliche Einflussfaktoren. Darauf aufbauend entscheiden wir gemeinsam, ob und welche Diagnostik sinnvoll ist – etwa Labor-, Stuhl- oder Speicheluntersuchungen. Die Therapie leite ich individuell daraus ab; je nach Fragestellung sind mehrere Termine oder eine eher beratend-begleitende Betreuung sinnvoll.
4. Welche Therapieformen setzen Sie ein?
Ich arbeite mit verschiedenen naturheilkundlichen Verfahren, die ich indikationsbezogen einsetze – nicht schematisch:
- funktionelle Darmtherapie
- Vagustherapie
- Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
- Nährstoffmedizin
- viszerale osteopathische Techniken
- Meridianarbeit
- Biofeedback
- Atem- und Regulationsverfahren
- Multimodales Schwindelkonzept bei PPPD
- Lagerungsübungen bei Lagerungsschwindel
Welche Methoden im Einzelfall sinnvoll sind, entscheidet sich immer individuell in der Anamnese.
5. Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in der Regel keine Heilpraktikerleistungen. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Kosten je nach Tarif ganz oder teilweise – bitte klären Sie das vorab direkt mit Ihrer Versicherung.
6. Wie lange dauert ein Termin?
- Erstanamnese: ca. 90 Minuten
- Folgetermine: ca. 30–60 Minuten
Die genaue Dauer richtet sich nach Fragestellung und Therapieschritt.
7. Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Die Kosten liegen bei 120 EUR pro Stunde, abgerechnet im 15-Minuten-Takt, ein Termin für Neupatienten kostet inklusive Vor- und schriftlicher Nachbearbeitung pauschal 200,00 EUR, es sei denn, es geht nur um eine kurze Beratung/Behandlung (dann gilt der Stundensatz von 120 EUR, abgerechnet im 15-Minuten-Takt). Hinzu können Kosten für Laboruntersuchungen, pflanzliche Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel kommen.
8. Wie vereinbare ich einen Termin?
Telefonisch, online, per E-Mail oder per WhatsApp. Ich arbeite ausschließlich nach Terminvereinbarung, um für jede Patientin und jeden Patienten ausreichend Zeit zu haben.
9. Was sollte ich zum ersten Termin mitbringen?
Bitte bringen Sie relevante Unterlagen mit, zum Beispiel:
- Laborbefunde
- Arztberichte
- eine Liste aktueller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
Am besten senden Sie mir diese Unterlagen bereits vorab zusammen mit dem Anamnesebogen zu – so können wir die Zeit im Termin optimal nutzen.
10. Gibt es Kontraindikationen für naturheilkundliche Therapien?
Ja, nicht jede Therapie ist für jede Person geeignet. Deshalb steht vor jeder Behandlung eine sorgfältige Anamnese. Wo bestimmte Verfahren nicht angezeigt sind, wähle ich alternative, schonendere Ansätze.
11. Behandeln Sie auch Kinder?
Nein. Kinder sind keine „kleinen Erwachsenen", und ich verfüge nicht über eine pädiatrische Ausbildung. Bitte wenden Sie sich hierfür an entsprechend spezialisierte Kolleginnen oder Kollegen.
12. Können Sie mich krankschreiben?
Nein. Heilpraktiker dürfen keine rechtsgültige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.
13. Dürfen Sie Medikamente verordnen?
Heilpraktiker dürfen keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen. Ich empfehle frei verkäufliche Präparate, insbesondere pflanzliche Arzneimittel. Sogenannte „grüne Rezepte" kann ich ausstellen; ob die Kosten übernommen werden, entscheidet die jeweilige Versicherung.
14. Gibt es Parkmöglichkeiten?
Ja. Auf dem Hof hinter dem Haus sowie in der näheren Umgebung stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
15. Gibt es eine Videosprechstunde?
Ja, über RED connect biete ich eine datensichere Videosprechstunde an. Sie eignet sich für Beratung, Verlaufsgespräche und therapeutische Planung – körperliche Untersuchungen oder manuelle Behandlungen sind darüber naturgemäß nicht möglich.
16. Was passiert, wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann?
Bitte sagen Sie Termine mindestens 24 Stunden vorher ab, damit ich ihn neu vergeben kann.
Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie mich gerne.
