Hormonelle Regulation – Zusammenhänge verstehen, gezielt begleiten

Zyklusstörungen, ausgeprägtes PMS, Schmerzen oder belastende Wechseljahresbeschwerden sind häufige Gründe, warum Frauen Unterstützung suchen. Diese Symptome sind nicht „einfach normal“, sie lassen sich jedoch auch nicht auf einzelne Hormonwerte reduzieren. In meiner Praxis betrachte ich hormonelle Beschwerden im funktionellen Zusammenhang: Zyklus, Darmgesundheit, Stressbelastung, Stoffwechsel und Lebensphase beeinflussen sich gegenseitig und müssen gemeinsam eingeordnet werden.


Wichtiger Hinweis

Eine naturheilkundliche Begleitung in meiner Praxis ersetzt keine fachärztliche gynäkologische Betreuung.
Eine regelmäßige gynäkologische Untersuchung, insbesondere die Krebsvorsorge, ist Voraussetzung und fester Bestandteil einer verantwortungsvollen Begleitung.



Typische Fragestellungen in meiner Praxis


Ich begleite Frauen unter anderem bei:


  • Zyklusstörungen und schmerzhaften Menstruationsbeschwerden
  • prämenstruellem Syndrom (PMS) mit Erschöpfung oder Stimmungsschwankungen
  • Endometriose und PCOS
  • Beschwerden in den Wechseljahren
  • unerfülltem Kinderwunsch


Dabei steht nicht ein einzelnes Symptom im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel der beteiligten Regulationssysteme.



Warum der Darm eine Rolle spielt

Der Darm ist an der Regulation, Umwandlung und dem Abbau von Hormonen beteiligt und beeinflusst Entzündungsprozesse, Immunreaktionen und Stoffwechselwege. Eine gestörte Darmfunktion kann hormonelle Dysbalancen verstärken oder deren Stabilisierung erschweren. Deshalb beziehe ich die Darmgesundheit in die hormonelle Begleitung mit ein – nicht pauschal, sondern abhängig von Symptomen, Vorgeschichte und Befunden.



Mein Vorgehen

Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese mit Blick auf Zyklusverlauf, Beschwerden, Lebensphase, Stressbelastung und bisherige Diagnostik. Auf dieser Grundlage entscheide ich, ob und welche Diagnostik sinnvoll ist – etwa hormonelle Laborparameter oder funktionelle Darmuntersuchungen.


Die Therapie wird individuell abgeleitet und kann – indikationsabhängig – folgende Bausteine umfassen:


  • pflanzliche Arzneimittel, Mikronährstoffe und – wenn angezeigt – bioidentische Hormone
  • begleitende Maßnahmen zur Unterstützung der Darmfunktion
  • Berücksichtigung vegetativer und stressbedingter Einflussfaktoren


Ziel ist keine standardisierte „Hormonbalance“, sondern eine nachvollziehbare, auf Befund und Verlauf abgestimmte Begleitung.


Viszerale osteopathische Elemente – ergänzend eingesetzt

Viszerale osteopathische Techniken können in ausgewählten Fällen sinnvoll ergänzen. Sie zielen auf die Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse der inneren Organe im Becken- und Bauchraum, etwa von Gebärmutter, Eierstöcken, Blase und Darm.

Eingesetzt werden sie dort, wo funktionelle Bewegungseinschränkungen oder vegetative Spannungsmuster den hormonellen Verlauf beeinflussen können – beispielsweise bei zyklusabhängigen Schmerzen, Endometriose, Wechseljahresbeschwerden oder im Rahmen eines unerfüllten Kinderwunsches.



Was mir dabei wichtig ist

Hormonelle Beschwerden sind komplex und individuell. Mein Anspruch ist eine strukturierte, verantwortungsvolle Begleitung, die Zusammenhänge erklärt, Überforderung vermeidet und Therapieentscheidungen transparent macht – in enger Ergänzung zur gynäkologischen Betreuung.