
Schulmedizin und Naturheilkunde müssen keine Gegensätze sein. Nach 40 Jahren in der Schulmedizin habe ich mich bewusst für diesen Weg entschieden.
Zwischen Medienvorurteilen und berechtigter Kritik entsteht oft ein Missverständnis: dass Heilpraktik automatisch unwissenschaftlich sein muss. Für mich ist das Gegenteil der Fall. Mit vier Jahrzehnten Erfahrung in der Schulmedizin – davon 25 Jahre in der Neurologie als MS-Schwester, Schwindeltherapeutin und in neurologischer Praxis – kenne ich beide Welten. Als moderne Heilpraktikerin verbinde ich wissenschaftlich fundiertes Wissen mit der Zeit und Aufmerksamkeit, die im Gesundheitssystem oft fehlt. Ich arbeite evidenzbasiert, wo Evidenz existiert, und transparent dort, wo sie fehlt.
Warum ich diesen Weg gewählt habe
Ich habe mich für die Heilpraxis entschieden, weil ich mir die Zeit nehmen möchte, die Komplexität von Symptomen zu erfassen. Lebensweise, Zyklus, Ernährung, Stress, Schlaf – all das beeinflusst unsere Gesundheit. Diese Zusammenhänge lassen sich nicht im 10-Minuten-Takt erfassen.
Mein Ziel ist nicht, Abhängigkeit zu schaffen, sondern Selbstwirksamkeit zu fördern. In einer Zeit, in der Dr. Google Diagnosen stellt und Instagram Heilsversprechen verkauft, möchte ich Menschen dabei helfen, ihren eigenen Körper wieder zu verstehen – kritisch, informiert und ohne Angstmache.
Meine Arbeitsweise
Ich arbeite mit Methoden, deren Wirksamkeit durch Studien belegt ist oder die sich in der klinischen Praxis bewährt haben. Wo wissenschaftliche Belege dünn sind, sage ich das offen. Ich verspreche keine Wunder, sondern biete realistische Perspektiven und begleite Sie dabei, informierte Entscheidungen über Ihre Gesundheit zu treffen.
Jeder Patient verdient es, mit Respekt, Empathie und Kompetenz behandelt zu werden – und nach unserem Gespräch ein Stück klarer und gestärkter nach Hause zu gehen.