PPPD - funktioneller Schwindel

Wenn der Schwindel bleibt - PPPD/
funktioneller Schwindel

Wichtiger Hinweis vorab: Bevor eine Behandlung bei mir beginnt, muss eine (fach)ärztliche Abklärung erfolgt sein. Erst wenn das geklärt ist, kann ich Ihnen mit dieser Schwindelform weiterhelfen.

 

Was bedeutet PPPD überhaupt?

 

PPPD steht für "Persistent Postural-Perceptual Dizziness", in Deutschland auch oft als "funktioneller Schwindel" bezeichnet– und bedeutet: andauernder Schwindel, der mit Körperhaltung und Wahrnehmung zusammenhängt. Einfacher gesagt: Es ist eine Form von chronischem Schwindel, bei der das Gleichgewichtsorgan selbst wieder gesund ist, das Gehirn aber weiterhin ein Schwindelgefühl erzeugt.

 

Wie kommt es dazu?

 

Vielleicht kennen Sie das: Der ursprüngliche Schwindel – zum Beispiel durch einen Lagerungsschwindel, eine Innenohrentzündung oder eine besonders stressige Zeit – ist längst vorbei. Der Arzt sagt Ihnen: "Alles in Ordnung." Und trotzdem fühlen Sie sich weiter unsicher auf den Beinen, wie auf einem leicht schwankenden Boden, den sonst niemand wahrnimmt.

 

Das bilden Sie sich nicht ein, und es wurde auch nichts übersehen. Man kann es sich so vorstellen: Ihr Gehirn hat in der akuten Schwindelphase gelernt, besonders wachsam auf jedes Schwanken zu reagieren – so, wie ein Rauchmelder nach einem kleinen Vorfall in der Küche noch wochenlang bei jedem bisschen Rauch anschlägt, obwohl längst nichts mehr brennt. Die "Alarmanlage" ist einfach nicht wieder richtig runtergefahren.

 

Die gute Nachricht: Weil das Gehirn dieses Muster erlernt hat, kann es es auch wieder verlernen – mit einem gezielten Training.

Wie sich das bei Ihnen zeigen kann

  • Ein andauerndes Schwanken oder ein diffuses "Nicht-richtig-auf-dem-Boden-stehen", meist beim Stehen oder Gehen
  • Verstärkte Beschwerden bei eigener Bewegung, in belebter Umgebung oder an Orten mit viel visuellem Trubel – etwa im Supermarkt oder am Bildschirm
  • Häufig auch eine gewisse Anspannung oder der Wunsch, solche Situationen lieber zu vermeiden – total verständlich, aber leider verstärkt das Vermeiden die Beschwerden meist eher noch

Falls Ihnen das bekannt vorkommt: Sie sind damit nicht allein, und es gibt einen klaren, erprobten Weg heraus.

 

So läuft die Behandlung ab 

  • Erstgespräch mit ausführlichem Kennenlernen und Befunderhebung
  • 3 Folgetermine im wöchentlichen Abstand – Aufbau des Gleichgewichtstrainings
  • 4 weitere Termine im monatlichen Abstand – Stabilisierung
  • Insgesamt ca. 8 Termine über 4–5 Monate
  • Behandlungskosten

Wichtig: Ein wöchentlicher Termin allein reicht bei PPPD nicht aus. Entscheidend ist, dass Sie zwischen den Terminen regelmäßig selbst üben – für einen optimalen Behandlungserfolg sollten Sie bereit sein, aktiv mitzuarbeiten.

 

Hier erfahren Sie mehr zur PPPD-Therapie

 

Kommt Ihnen das bekannt vor, und haben Sie bereits eine ärztliche Abklärung erhalten? Vereinbaren Sie gerne einen Termin über mein Online-Buchungstool.

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