Anhaltende Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen oder wechselnde Stuhlgewohnheiten haben häufig funktionelle Ursachen, die lange unentdeckt bleiben. Eine mögliche Erklärung ist eine Fehlbesiedlung des Darms:
Beide Formen können zu vermehrter Gasbildung, Entzündungsreaktionen und einer Vielzahl unspezifischer Symptome führen.
Patientinnen und Patienten mit SIBO oder IMO berichten unter anderem über:
Die Symptomatik ist oft unspezifisch und überschneidet sich mit anderen funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen, was eine strukturierte Einordnung besonders wichtig macht.
Als spezialisierte SIBO-Therapeutin arbeite ich nicht symptomorientiert, sondern hypothesenbasiert.
Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese mit Blick auf Beschwerden, Verlauf, Vorerkrankungen und bisherige Therapieversuche.
Auf dieser Grundlage entscheiden wir, ob und welche Diagnostik sinnvoll ist, zum Beispiel:
Untersuchungen erfolgen nicht routinemäßig, sondern mit dem Ziel, therapeutische Entscheidungen fundiert abzuleiten.
Die Therapie wird individuell zusammengestellt und kann – abhängig von Befund, Belastbarkeit und Verlauf – folgende Elemente umfassen:
Ziel ist kein starres Protokoll, sondern ein nachvollziehbarer Therapieplan, der regelmäßig überprüft und angepasst wird.
Viszerale osteopathische Techniken können in ausgewählten Fällen sinnvoll ergänzen. Dabei handelt es sich um manuelle Verfahren, die auf die Beweglichkeit der inneren Organe und des umgebenden Bindegewebes abzielen.
Eingesetzt werden sie dort, wo funktionelle Bewegungseinschränkungen, Spannungsmuster oder eine vegetative Überlastung den Therapieverlauf beeinflussen können – etwa bei ausgeprägtem Druckgefühl, funktionellen Bauchschmerzen oder chronischer Symptomatik.
SIBO und IMO lassen sich nicht „standardisiert“ behandeln. Mein Anspruch ist eine strukturierte, verständliche Begleitung, die Überforderung vermeidet, Zusammenhänge erklärt und Therapieentscheidungen transparent macht – auch bei komplexen Verläufen.