Darmtherapie – funktionell, gezielt, nachvollziehbar


Der Darm ist ein zentrales Regulationsorgan und spielt eine wichtige Rolle für Verdauung, Immunsystem, Stoffwechsel und neuronale Prozesse. Entsprechend vielfältig können die Symptome sein, wenn diese Funktionen gestört sind.
In meiner Praxis betrachte ich Darmbeschwerden nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten Organismus.



Typische Fragestellungen in meiner Praxis

Ich begleite unter anderem Menschen mit:


  • funktionellen Verdauungsbeschwerden und Reizdarmsymptomen
  • Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO/IMO) mit Blähungen, Völlegefühl oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • erhöhter intestinaler Permeabilität („Leaky Gut“) im Kontext von Entzündungs- oder Autoimmunprozessen
  • chronischer Erschöpfung und immunologischer Belastung
  • Autoimmunerkrankungen, insbesondere Multiple Sklerose
  • Beschwerden im Zusammenhang mit der Darm-Hirn-Achse und Stressbelastung


Mein Vorgehen

Am Anfang steht immer eine ausführliche Anamnese. Auf dieser Grundlage entscheide ich, ob und welche Diagnostik sinnvoll ist – zum Beispiel eine gezielt eingesetzte Stuhlanalyse oder Atemgastestung.


Untersuchungen erfolgen nicht routinemäßig, sondern mit klarer Fragestellung und therapeutischer Konsequenz.


Die Therapie wird individuell abgeleitet und kann – je nach Befund – folgende Bausteine umfassen:

  • gezielt eingesetzte Mikronährstoffe und Phytotherapie
  • funktionelle Ernährungsanpassung
  • Maßnahmen zur Unterstützung der Darmschleimhaut und Entzündungsregulation
  • Berücksichtigung der Darm-Hirn-Achse und vegetativer Belastungsfaktoren
  • ergänzend manuelle Verfahren wie viszerale osteopathische Elemente, wenn sie sinnvoll erscheinen

Was mir dabei wichtig ist

Ich arbeite nicht mit standardisierten „Darmsanierungen“, sondern mit strukturierten, nachvollziehbaren Therapiekonzepten.
Ziel ist Orientierung, Entlastung und eine Begleitung, die sich an Befunden, Verlauf und individueller Belastbarkeit orientiert – nicht an möglichst vielen Maßnahmen.